Hier findest du unsere Statuten für die Kirche sowie für den Verein.

Statuten „Pastafarischer Verein zur Förderung der Gedanken an
das Fliegende Spaghettimonster in Österreich“

  • § 1 NAME, SITZ UND TÄTIGKEITSBEREICH

    Der Verein trägt den Namen „Pastafarischer Verein zur Förderung der Gedanken an das Fliegende
    Spaghettimonster in Österreich“ und versteht sich als Teil der weltweiten Gemeinde gläubiger
    Pastafari.
    Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet der Republik Österreich sowie
    auf das gesamte Universum.
  • § 2 WERTE DES VEREINS

    Der Verein bekennt sich zu den Grundwerten des Pastafarismus, zu den demokratischen Grund- und Bürgerrechten, zu den Grundrechten gemäß der „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“ sowie zur Verfassung und den Gesetzen der Republik Österreich.

  • § 3 VEREINSZWECK

    Zweck des Vereins ist, der pastafarischen Gemeinschaft in Österreich eine Plattform zu bieten und diesen damit das Ausleben ihrer Weltanschauung sowie die Vertiefung und Verbreitung desselben zu ermöglichen und die – nicht exklusive – Vertretung der Interessen aller in Österreich lebenden Pastafari vor der Gesellschaft und dem Staat. Er soll Laien außerdem den Zugang zu den Lehren und Praktiken des Pastafarismus erleichtern.

  • § 4 MITTEL ZUR ERREICHUNG DES VEREINSZWECKS

    Der Vereinszweck soll durch folgende ideelle Mittel erreicht werden:

    • Abhalten von Gesprächsrunden und Vorträgen zur Erhellung und Erschließung der Prinzipien des Pastafarismus,
    • Ausspeisungen mit Nudelgerichten für Bedürftige,
    • Kooperation mit pastafarischen Organisationen weltweit,
    • Unterstützung von fachspezifischen Forschungsarbeiten;
    • Abhalten von pastafarischer Zeremonien wie pastafarischer Willkommenszeremonien, sowie
    • Herausgabe, Veröffentlichung und Verbreitung von Schriften und Informationsmaterial über die Lehren des Pastafarismus.

    Die hierzu erforderlichen materiellen Mittel sollen durch:

    • Beitritts- und Mitgliedsbeiträge,
    • freiwillige Zuwendungen (Spenden)
    • Subventionen (Förderungen), staatliche Zuschüsse ,
    • Zuwendungen durch die internationale Gemeinschaft der Pastafari,
    • Sponsorengelder und Werbeeinnahmen; sowie
    • allfällige Erträge aus vom Verein abgehaltenen Veranstaltungen und dem Verkauf von Schriften oder Merchandising aufgebracht werden. Alle Einnahmen des Vereins sind ausschließlich der Verfolgung des Vereinszwecks zu widmen.
  • § 5 ARTEN DER MITGLIEDSCHAFT

    Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder. • Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen und als solche vom Vorstand aufgenommen wurden. • Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines für sie festgesetzten Mitgliedsbeitrags oder mit sonstigen Leistungen fördern und als solche vom Vorstand aufgenommen wurden. • Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein oder um dessen Zweck ernannt werden.

  • § 6 ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT

    (1) Mitglieder des Vereins können alle physischen sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden. (2) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. (3) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt durch einstimmigen Vorstandsbeschluss. (4) Der Mitgliedsbeitrag ist vom Vorstand rechtzeitig jährlich im Vorhinein festzusetzen.

  • § 7 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

    (1) Die Mitgliedschaft erlischt bei physischen Personen durch Ableben, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.

    (2) Der Austritt kann jeweils zum Ende eines Mitgliedsjahres erfolgen. Das Mitgliedsjahr, mit einer Dauer von zwölf Monaten, beginnt jeweils am ersten Tag des Monats des Eintrittes. Der Austritt muss dem Vorstand mindestens 3 Monate im Voraus schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.

    (3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

    (4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch bei grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und aufgrund eines die Interessen oder den Zweck des Vereines schädigenden Verhaltens verfügt werden.

    (5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen einstimmig vom Vorstand beschlossen werden.

  • § 8 RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

    (1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Im Falle der Säumigkeit mit wesentlichen Vereinspflichten, insbesondere der Zahlung von Beiträgen, kann der Vorstand die Leistungen gegenüber dem betreffenden Mitgliedzurückhalten.

    (2) Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern zu. Nur ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder sind zur Teilnahme an der Generalversammlung berechtigt.

    (3) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.

    (4) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.

    (5) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.

    (6) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

    (7) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnten. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der vom Vorstand beschlossenen Höhe verpflichtet; der Mitgliedsbeitrag ist mindestens 6 Monate vor Eintritt der Erhöhung für das nächstfolgende Mitgliedsjahr den Mitgliedern bekannt zu geben.

    (8) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge verpflichtet.

  • § 9 VEREINSORGANE
    Organe des Vereins sind

    • die Generalversammlung,
    • der Vorstand,
    • die Rechnungsprüfer und
    • das Schiedsgericht.
  • § 10 GENERALVERSAMMLUNG

    (1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet im Abstand von vier Jahren statt.

    (2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf • Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung, • schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder, • Beschluss eines Rechnungsprüfers (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG) oder • Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators binnen vier Wochen statt.

    (3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe des Ortes der Versammlung und der Tagesordnung zu erfolgen. Ergänzende Tagesordnungspunkte müssen mittels Telefax oder E-Mail bis spätestens drei Tage vor der Versammlung ausgesandt werden. Die Einberufung einer Generalversammlung obliegt dem Vereinsvorstand.

    (4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens sieben Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.
    Statuten – Pastafarischer Verein zur Förderung der Gedanken an das Fliegende Spaghettimonster in Österreich
    Version 1, 16.Feb.15 Seite 4 von 7

    (5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden, es sei denn Beschlüsse werden unter den ordentlichen Mitgliedern einstimmig gefasst.

    (6) Bei der Generalversammlung sind alle ordentlichen Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

    (7) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

    (8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

    (9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obfrau/ der Obmann, in dessen Verhinderung die Stellvertretung. Wenn auch diese verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

    (10) Der Vorstand hat für ausreichend Bier zum Selbstkostenpreis bei der Generalversammlung zu sorgen.

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Statuten „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Österreich“

  • § 1 Name der religiösen Bekenntnisgemeinschaft

    Unsere religiöse Bekenntnisgemeinschaft trägt den Namen „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters in Österreich“. Als Kurzbezeichnung wird „KdFSM“ verwendet. Die inoffizielle Bezeichnung „Pastafarische Religionsgesellschaft“ oder kurz „PRG“ wird als kürzere Alternative auch verwendet.

  • § 2 Sitz der KdFSM

    1. Die KdFSM hat ihren Sitz in der Neumanngasse 7, 1040 Wien.
    2. Die primäre Zustelladresse lautet:
      Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters in Österreich,
      Favoritenstraße 4-6/III, 1040 Wien
      Alternativ kann die elektronische Flaschenpost (E-Mail) verwendet werden: KdFSM@pastafari.at
  • § 3 Verhältnis Staat und Kirche

    Die KdFSM bekennt sich
    a) zu demokratischen Grundrechten und Bürgerrechten,
    b) zu den Grundrechten gemäß der „Charta der Grundrechte der EU“,
    c) so wie zu der Verfassung und den Gesetzen der Republik Österreich.

  • § 4 Darstellung der Religionslehre und Praxis

    Wir, die Mitglieder der KdFSM, bekennen uns beim Versuch, die Gestaltung der Welt und unsere Stellung als Menschen in ihr durch folgende Grundgedanken zu erklären:

    (a) Die Lehre wird der KdFSM wird auch als Pastafarianismus bezeichnet und steht im Einklang mit den traditionellen Heiligen Schriften des Pastafarianismus.
    (b) Pastafarianismus ist undogmatisch und respektiert die Gewissensfreiheit des Individuums.
    (c) Pastafarianismus lehrt Tugendhaftigkeit nach den acht „Am liebsten wäre mir’s“.
    (d) Pastafarianismus ist friedfertig, furchtlos, barmherzig, großzügig und leider geil.
    (e) Pastafarianismus ist eine wissenschaftliche Religion. Zu unseren grundsätzlichen Tugenden zählen Logik und Empirie.
    (f) Die Gottheit des Pastafarianismus wird als Fliegendes Spaghettimonster (FSM) bezeichnet.
    (g) Das Fliegende Spaghettimonster erschuf das Universum, die Menschheit und alles um sie herum.
    (h) Die Erde wurde in ungefähr 0.062831853 Sekunden vom FSM erschaffen und so eingerichtet, dass sie erheblich älter wirkt.
    (i) Das Tragen von Pirateninsignien ist eine Empfehlung an alle Pastafaris, die an arbeitsfreien Tagen nach Möglichkeit eingehalten werden soll.
    (j) Der Freitag ist ein pastafarischer Feiertag.
    (k) Unsere zentrale Handlungsmaxime richtet sich nach „VIII Am liebsten wäre mir, wenn ihr anderen nicht antätet, was sie euch nicht antun sollen.“
    (l) Der Pastafarianismus befürwortet, was gut ist und lehnt ab, was nicht gut ist.

  • § 5 Ziel der religiösen Bekenntnisgemeinschaft

    (a) Die Pastafarische Religionsgesellschaft dient der Sammlung und Organisation aller in Österreich lebenden Pastafaris in der KdFSM.
    (b) Die KdFSM sorgt in Österreich für die Verbreitung der transzendentalen Lehre offenbart im Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters.
    (c) In der Praxis werden diese Zielsetzungen durch eine Vielfalt von Methoden und der geistigen Disziplin (nachdenken, etc.) verwirklicht.
    (d) Die KdFSM wirkt karitativ und gemeinnützig.

  • § 6 Mitgliedschaft

    (1) Passive Mitgliedschaft
    Der KdFSM gehören als passive Mitglieder alle Pastafaris an, die ihren ordentlichen Wohnsitz in Österreich haben. Pastafari ist jede physische Person, die aus der Familientradition heraus Pastafari ist oder aus Überzeugung Pastafari geworden ist. Aus der passiven Mitgliedschaft erwachsen keinerlei Pflichten.

    (2) Ordentliche Mitgliedschaft
    (a) Jeder religionsmündige Mensch, der seinen Wohnsitz in Österreich hat und weder einer religiösen Bekenntnisgemeinschaft mit Rechtspersönlichkeit im Sinne des Bundesgesetzes über die Rechtspersönlichkeit von religiösen Bekenntnisgemeinschaften (BGBl. I Nr. 19/1998) noch einer gesetzlich anerkannten Kirche oder Religionsgesellschaft angehört, kann die Mitgliedschaft beantragen. Um den Verwaltungsaufwand gering zu halten, beginnt die Mitgliedschaft automatisch mit dem Zeitpunkt der gültigen Antragstellung.
    (b) Mit dem Antrag akzeptiert das Mitglied die aktuell gültigen und veröffentlichten Statuten der KdFSM.
    (c) Mit Einlangen des schriftlichen Antrags an der primären Zustelladresse wird das neue Mitglied in die Liste der Mitglieder aufgenommen.
    (d) Anträge von Mitgliedern, die das Alter der Religionsmündigkeit noch nicht erreicht haben, müssen durch den gesetzlichen Vertreter eingebracht werden. In diesem Fall entscheidet der OP mit einfacher Mehrheit über die Aufnahme als ordentliches Mitglied. Der Antrag erhält in diesen Fällen erst durch die Bestätigung des OP Gültigkeit.

    (3) Beendigung der Mitgliedschaft
    (a) Die Mitglieder der KdFSM können ihre Mitgliedschaft jederzeit von sich aus kostenlos beenden. Dazu genügt jedenfalls die Erklärung des Austritts vor der entsprechend dem Bundesgesetz über die Rechtspersönlichkeit von religiösen Bekenntnisgemeinschaften (BGBl. I Nr. 19/1998) zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde; es genügt aber auch eine formlose, schriftliche Mitteilung (auch per E-Mail) an die primäre Zustelladresse.
    (b) Die Mitgliedschaft kann aber auch durch den Obersten PiRat mit einfacher Mehrheit wahlweise mit oder ohne Angabe von Gründen beendet werden. Die Entscheidung kann vom OP jederzeit rückgängig gemacht werden. Ein neuerlicher Antrag des ausgeschlossenen Mitglieds führt nicht zu einer automatischen Neu-Aufnahme.

    (4) Ehrenmitgliedschaft
    (a) Der OP kann Ehrenmitgliedschaften mit 2/3-Mehrheit beschließen. Ehrenmitglieder der KdFSM dürfen den Titel „Penne Grande“ führen.
    (b) Die Zahl der Ehrenmitglieder ist nicht begrenzt.
    (c) Die Ehrenmitgliedschaft kann nicht übertragen werden und erlischt mit dem Tod des Ehrenmitglieds automatisch.
    (d) Eine Liste der Ehrenmitglieder wird vom OP bzw. Navigator geführt.

    (5) Rechte der Mitglieder
    (a) Alle Mitglieder haben das Recht sich als „Pastafari“ zu bezeichnen.
    (b) Alle Mitglieder haben das Recht zur Teilnahme an öffentlichen FSM-Diensten.
    (c) Alle Mitglieder haben das Recht auf jederzeitige kostenlose Beendigung der Mitgliedschaft.

    (6) Pflichten der Mitglieder
    (a) Alle Mitglieder, insbesondere die Mitglieder des Obersten PiRats (siehe § 7 Organe), sind, wenn sie ausdrücklich in ihrer Eigenschaft als Mitglieder beziehungsweise als Organe der „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters in Österreich“ handeln, an diese Statuten gebunden.
    (b) Die Mitglieder verpflichten sich, die Interessen der KdFSM nach Kräften zu fördern und zu unterlassen, was Zweck und Ansehen der Kirche beeinträchtigt.
    (c) Die Mitglieder haben einen Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Siehe Punkt (7)

    (7) Mitgliedsbeitrag
    (a) Die Mitglieder haben einen jährlichen, verpflichtenden Mitgliedsbeitrag zu entrichten.
    (b) Die Höhe dieses Mitgliedsbeitrags wird vom OP im Rahmen einer ordentlichen Generalversammlung festgelegt oder verändert.
    (c) Für die Jahre 2017 und 2018 wurde vom OP ein Mitgliedsbeitrag in Höhe von 6,66 Euro p. a. festgelegt. Sollte der OP jeweils vor Jahresablauf die aktuelle Höhe des Mitgliedsbeitrags nicht verändern, gilt der Mitgliedbeitrag in gleicher Höhe für das darauffolgende Jahr.
    (d) Bei wirtschaftlicher Bedürftigkeit entfällt die Verpflichtung des Mitgliedsbeitrags. Die Feststellung der wirtschaftlichen Bedürftigkeit liegt im eigenen Ermessen des Bedürftigen.

  • § 7 Organe der religiösen Bekenntnisgemeinschaft

    (1) Der Oberste PiRat

    (a) Als einziges Organ fungiert der Oberste PiRat (kurz OP). Dieser entspricht dem Präsidium bzw. Vorstand. Auf die Einrichtung eines Organs, das aus allen Mitgliedern unserer religiösen Bekenntnisgemeinschaft besteht, haben wir bewusst verzichtet.

    (b) Der Oberste PiRat ist das einzige und damit auch das höchste Entscheidungsgremium unserer religiösen Bekenntnisgemeinschaft. Der inhaltliche Wirkungskreis des Obersten PiRat umfasst alle Angelegenheiten unserer religiösen Bekenntnisgemeinschaft.

    (c) Der Oberste PiRat besteht aus:

    1. Oberster Maccherone (kurz OM, entspricht dem Präsident)
    2. Fast Oberster Maccherone (kurz FOM, entspricht dem Vize-Präsident)
    3. der Schatzmeister (entspricht dem Kassier)
    4. der Navigator (entspricht dem Schriftführer)

    (d) Der Hauptsitz der Obersten PiRat ist der Sitz der KdFSM (siehe §2).

    (e) Der geographische Wirkungskreis des OP umfasst das gesamte Staatsgebiet der Republik Österreich.

    (f) Die Mitglieder des OP sollen sich bewusst sein, in besonderem Maße Repräsentanten der religiösen Bekenntnisgemeinschaft zu sein. Die Mitglieder des OP werden auf der Website der KdFSM (www.pastafari.at/wer-wir-sind) mit vollem Namen angeführt.

    (g) Der OP ist berechtigt, Pastafaris, die damit einverstanden sind, in seinen Kreis aufzunehmen; die neuen Mitglieder bestätigen bei der Aufnahme die Statuten gelesen und akzeptiert zu haben.

    (h) Der OP hat die Aufgabe, die Mindestanzahl seiner Mitglieder von sechs Personen nicht unterschreiten zu lassen. Jedes Mitglied des OP ist jederzeit berechtigt, den OP um die Annahme seines Rücktritts als Mitglied des OP zu ersuchen. Der Rücktritt ist mit Versenden einer formlosen Erklärung an die offizielle Korrespondenzadresse sofort wirksam. Der OP muss dieses Gesuch annehmen, der Navigator hat dafür Sorge zu tragen, dass die Mitgliederliste des OP in den Verzeichnissen (Website, Drucksorten et al) der KdFSM frühestmöglich aktualisiert wird.

    (2) Generalversammlung

    (a) Die Generalversammlung ist das beschlussfassende Organ der KdFSM und besteht aus allen Mitgliedern des OP.
    (b) Die Einberufung einer Generalversammlung muss mindestens 4 Wochen vor dem geplanten Termin schriftlich per E-Mail an alle Mitglieder des OP erfolgen. Die Angabe einer Tagesordnung ist verpflichtend.
    (c) Die Generalversammlung kann sowohl durch den OM als auch durch mindestens drei Mitglieder des OP gültig einberufen werden.
    (d) Einfache Entscheidungen des OP bedürfen immer einer absoluten Stimmenmehrheit und setzen ein Beteiligungsquorum von mehr als der Hälfte der OP-Mitglieder voraus.
    (e) Wichtige Entscheidungen des OP setzen ein Präsensquorum von 80% der OP-Mitglieder und ein Zustimmungsquorum von mehr als zwei Drittel der anwesenden OP-Mitglieder voraus. Zu den wichtigen Änderungen zählen:

    • Änderung der Statuten
    • Abberufung des OM gegen seinen Willen
    • Abberufung eines Mitglieds des OP
    • Bestellung eines Mitglieds des OP

    (f) Ist die Generalversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, findet sie 45 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt und ist ohne Rücksicht der Erschienenen bei einfachen Entscheidungen beschlussfähig.

    (3) Der Oberste Maccherone

    (a) Der Oberste Maccherone wird auf unbestimmte Dauer vom OP gewählt und darf jederzeit um die Kenntnisnahme seines Rücktritts als Oberster Maccherone ersuchen. Ein Rücktritt des OM bedarf der nachweisbaren Kenntnisnahme durch den OP, um wirksam zu werden. Der OM wird, sofern er es bisher nicht war, mit seiner Wahl automatisch Mitglied des OP.
    (b) Der Oberste Maccherone ist in seiner Amtsführung an die Beschlüsse des Obersten PiRat gebunden.
    (c) Der OM hat die Aufgabe, Generalversammlungen und Beschlussfassungen des OP zu organisieren. Bei Generalversammlungen muss der OM mindestens drei Flaschen (à 0,5 Liter) Bier einer österreichischen Brauerei pro Mitglied des OP zur Verfügung stellen.
    (d) Darüber hinaus vertritt der OM die KdFSM gegenüber dem staatlichen Bereich; diese Vertretung schließt insbesondere die Aufgabe mit ein, die Namen und Anschriften der Mitglieder der zur Vertretung unserer religiösen Bekenntnisgemeinschaft berechtigten Organe sowie jede Änderung der Statuten unverzüglich dem entsprechend dem Bundesgesetz über die Rechtspersönlichkeit von religiösen Bekenntnisgemeinschaften (BGBl. I Nr. 19/1998) zuständigen Bundesministerium bekannt zu geben.
    (e) Falls der OM sein Amt vorübergehend nicht ausüben kann (Urlaub, Krankheit, …) fallen seine Aufgaben automatisch dem FOM zu. Sollte der FOM sein Amt auf Dauer nicht ausüben können, ist ein neuer OM vom OP zu wählen.

    (4) Der Schatzmeister

    (a) Der Schatzmeister wird von der Generalversammlung auf unbestimmte Dauer gewählt und darf jederzeit um die Kenntnisnahme seines Rücktritts als Schatzmeister ersuchen. Ein Rücktritt des Schatzmeisters bedarf der nachweisbaren Kenntnisnahme durch den OP, um wirksam zu werden. Der Schatzmeister wird, sofern er es bisher nicht war, mit seiner Wahl automatisch Mitglied des OP.
    (b) Der Schatzmeister ist für die wirtschaftliche Gebarung und Buchführung der KdFSM verantwortlich.
    (c) Falls der Schatzmeister sein Amt vorübergehend nicht ausüben kann (Urlaub, Krankheit,…) fallen seine Aufgaben automatisch dem OM zu. Sollte der Schatzmeister sein Amt auf Dauer nicht ausüben können, ist ein neuer Schatzmeister vom OP zu wählen.

    (5) Der Navigator

    (a) Der Navigator wird von der Generalversammlung auf unbestimmte Dauer gewählt und darf jederzeit um die Kenntnisnahme seines Rücktritts als Navigator ersuchen. Ein Rücktritt des Navigators bedarf der nachweisbaren Kenntnisnahme durch den OP, um wirksam zu werden. Der Navigator wird, sofern er es bisher nicht war, mit seiner Wahl automatisch Mitglied des OP.
    (b) Der Navigator hat die Aufgabe für die Protokollierung der Generalversammlungen und die Aufbewahrung der Protokolle beziehungsweise schriftlichen Unterlagen und des Mitgliederverzeichnisses der „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters in Österreich“ zu
    sorgen.
    (c) Falls der Navigator sein Amt vorübergehend nicht ausüben kann (Urlaub, Krankheit, …) fallen seine Aufgaben automatisch dem OM zu. Sollte der Navigator sein Amt auf Dauer nicht ausüben können, ist ein neuer Navigator vom OP zu wählen.

  • § 8 Vertretung der religiösen Bekenntnisgemeinschaft nach außen

    Die Mitglieder des OP vertreten gemeinsam als OP unsere religiöse Bekenntnisgemeinschaft, die „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters in Österreich“, nach außen. Gegenüber dem staatlichen Bereich ist zusätzlich auch der OM ein nach außen hin vertretungsbefugtes Organ unserer religiösen Bekenntnisgemeinschaft.

  • § 9 Art der Aufbringung der für die Erfüllung der wirtschaftlichen Bedürfnisse
    erforderlichen Mittel

    (a) Die KdFSM hat keine Einkünfte aus wirtschaftlicher Tätigkeit.

    (b) Die für die Erfüllung der wirtschaftlichen Bedürfnisse unserer religiösen Bekenntnisgemeinschaft eventuell erforderlichen Mittel werden durch Spenden
    aufgebracht.

    (c) Die religiöse Bekenntnisgemeinschaft verpflichtet sich, verantwortungsvoll, nachhaltig und großzügig mit ihren vorhandenen Mitteln umzugehen, insbesondere mit Lebensmittelspenden und hier wiederum vor allem mit Nudelteigwaren.

  • § 10 Bestimmungen für den Fall der Beendigung der Rechtspersönlichkeit

    (a) Ein Beschluss des Obersten PiRat zur Selbstauflösung unserer religiösen Bekenntnisgemeinschaft ist nur dann zulässig, wenn der OP aus mindestens sechs
    Mitgliedern besteht; ein solcher Beschluss bedarf der Einstimmigkeit und setzt ein Beteiligungsquorum von 100 Prozent der Mitglieder des OP voraus; eine Lockerung dieser Mindestbestimmungen ist jedenfalls ausgeschlossen.

    (b) Im Falle einer gültigen Selbstauflösung unserer religiösen Bekenntnisgemeinschaft durch einen Beschluss des OP sorgt der OP dafür, dass alle (bisherigen) Mitglieder unserer religiösen Bekenntnisgemeinschaft unverzüglich davon informiert werden. Der OM gibt diese Selbstauflösung schriftlich der entsprechend dem Bundesgesetz über die Rechtspersönlichkeit von religiösen Bekenntnisgemeinschaften (BGBl. I Nr. 19/1998) zuständigen Bundesministerin beziehungsweise dem zuständigen Bundesminister bekannt.

    (c) Im Fall der Beendigung der Rechtspersönlichkeit unserer religiösen Bekenntnisgemeinschaft darf ein eventuell vorhandenes Vermögen unserer religiösen
    Bekenntnisgemeinschaft nicht für Zwecke verwendet werden, die ihrer Zielsetzung widersprechen. Das eventuell vorhandene Vermögen ist ausschließlich und zur Gänze für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO mit ähnlicher pastafarischer Ausrichtung zu verwenden.

    (d) Im Fall der Beendigung der Rechtspersönlichkeit unserer religiösen Bekenntnisgemeinschaft sorgt der letzte OP gegebenenfalls für die ordnungsgemäße
    Abwicklung von Forderungen gegen die religiöse Bekenntnisgemeinschaft.

  • § 11 Inkraftsetzung

    Diese Statuten treten mit Unterzeichnung aller anwesenden Pastafaris, die einen ersten provisorischen OP konstituieren, beim ersten Statutenkonvent in Kraft.

Statuten der KdFSM als PDF Download
Am liebsten wäre mir, wenn ihr die Leute nicht danach beurteilen würdet, wie sie aussehen oder wie sie sich anziehen oder wie sie reden. Seid einfach nett  zueinander, okay? Ach, und kriegt es endlich in eure Dickschädel: Frau = Mensch. Mann = Mensch. Gehüpft wie gehoppelt. Das eine ist nicht besser als das andere. Es sei denn, es geht um Mode, denn die habe Ich exklusiv den Frauen sowie ein paar Männern überlassen, die den Unterschied zwischen Veilchenblau und Violett kennen.
III

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