Pastafari-Priesterin darf 15 Meter hohen Spaghettolithen in ihrem Garten, trotz Klage besorgter Christen, behalten

Im Dezember erschienen mehrere Spaghettolithen auf magische Art und Weise (Pasta-Press berichtete) und verschwanden nach einigen Tagen wieder. Doch vor Kurzem materialisierte sich ein Riesenspaghettolith im Garten einer pastafarianischen Hohepriesterin in Vinodobona, der Stadt des Weines. Nachdem er ausgiebig mit Nudelwasser gegossen wurde, wuchs er auf eine Höhe von 15 Metern an. Es scheint, als ob er nun ausgehärtet ist und nicht wieder verschwinden wird. Ist es eine Botschaft außerirdischer Piraten oder ein direktes Zeichen des Fliegenden Spaghettimonsters? Man weiß es nicht.
Währenddessen hat eine christliche Extremistin in Rüsseldorf ein 7 Meter hohes kreuzförmiges Foltersymbol, welches auch noch mit Lichtergirlanden geschmückt wurde, errichtet. Laut eigenen Angaben will sie damit der aufkommenden Vernudelung des Abendlandes mithilfe römischer Folterrituale entgegenwirken.
Doch dann kam alles ganz anders. Ihre Nachbarin klagte erfolgreich gegen jenes beleuchtete Foltersymbol, sodass es wieder entfernt werden musste. Besagte Extremistin verlangte daraufhin, dass der Spaghettolitus Vinodobonenses ebenfalls wegen rechtswidriger Eigentumsbeeinträchtigung abgerissen werden müsse. Doch alle weltlichen und spirituellen Gerichte und Küchen sprachen das Urteil, dass dieser und alle zukünftig erscheinenden Spaghettolithen erigiert bleiben dürfen. Spaghettolithen von solcher Größe seien kein Nachteil für das geordnete Zusammenleben, da sie für Vernunft, Säkularisierung und Gleichberechtigung stehen, so die obersten Richter*innen und Nudelpriester*innen.

 

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