Kritik an Instagram-Zensur

Sichtlich überrascht zeigt sich unsere FOM über die Löschung des Beitrages „Sex, Gender, and Pastafarianism“ von Instagram. „Les Femmes Farfalles“ sprechen sich im Rahmen des Pride Month für Sexpositivity und gegen die Diskriminierung von LGBTIQA*-Personen und Frauen aus. Im Beitrag wird festgehalten, dass sich die „Benachteiligung der Frauen wie ein roter Faden durch die Geschichte fast aller Religionen zieht“ und dass die Befriedigung der eigenen sexuellen Bedürfnisse unter Voraussetzung von Konsens im Pastafarianismus ausdrücklich erwünscht ist. 

Der angebliche Grund für die Löschung: Das Bild zum Text zeige „Nacktheit bzw. sexuelle Aktivität“. 

Auf dem Bild sind aber die Brüste wie auch der Intimbereich von den Händen und dem Glaubenstext des Pastafarianismus vollständig bedeckt. Keineswegs handelt es sich dabei um Pornografie, sondern um körperlichen Ausdruck mit künstlerischem und gesellschaftspolitischem Anspruch. 

Die Zensur durch Instagram zeigt einmal mehr die Verquickung religiös motivierter und antifeministischer Unterdrückung der freien Meinungsäußerung.

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Sunder Martin Preradovic
Sunder Martin Preradovic
1 Jahr zuvor

Leben wir wieder in den Fünfziger Jahren?

Nadja Entner
Nadja Entner
1 Jahr zuvor

Hallo Martin,
vielen Dank für deine Nachricht!
Für mich persönlich ist dieses Bild nicht sexistisch, sondern es handelt sich hierbei um einen körperlichen Ausdruck mit künstlerischem und gesellschaftspolitischen Anspruch.
Nudelige Grüße,
FOM Nadja

Sunder Martin
1 Jahr zuvor
Reply to  Nadja Entner

Ja.

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