Pastafarischer Partezettel

Liebe Geschwister im Glauben,

durch die politische Tristesse meiner Heimat deprimiert, dachte ich wieder einmal an die irgendwann unvermeidliche Abreise zum Biervulkan, arrrh… Immerhin zählen Kriegs- und damit auch Piratenjahre ja doppelt und damt hätte ich schon ein Alter von 154 Jahren erreicht. Es ist also an der Zeit die unumgänglichen Abschiedszeremonien zu organisieren, was ich mit meiner Brut bezüglich der Versenkung meiner Asche in der Donau schon getan habe. Die zu erwartenden homöopathischen Folgen gehen mich nichts mehr an. Der natürliche Wellenschlag wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer extremen Hanemannschen Hochpotenzierung meiner Asche und damit bei der gesamten Wasser oder wasserhältige Getränke, wie Bier, konsumierenden Menschheit zu einer klabauterischen Hugoisierung führen.

Bei meiner weiteren Recherche zur Vorbereitung der Zeremonien musste ich erschüttert feststellen, dass es noch kein einziger pastafarischer Partezettel ins Netz geschafft hat. Für jede diesbezügliche Korrektur bin ich dankbar und stelle hier meinen Entwurf zur Diskussion.

 

 

Arrh…. schon wieder hat uns ein/e Konpirat*in, oder Glaubensgeschwister, mir scheißegal, Richtung Biervulkan und Stripper*innenfabrik verlassen, mèrde.

Wir erweisen der Asche unsere*

Glaubens….

die Letzte piratische Ehre, indem wir auf dem Schiff……. das über die Planke Gehen ihrer/seiner Asche mit einem kräftigen Schluck aus der Rumbuddel quittieren.

Mit Shanties und weiterem Rum zelebrieren wir bis zum Koma.

Die Brut der/s über die Planke Gegangenen.

Von Kranz-, Blumen und Kerzenspenden ist zu Gunsten des Kontos unserer Landeskirche abzusehen!

Falls Ihr mir bis hierher gefolgt seid, versteht Ihr wahrscheinlich, dass obsolete Aktionen, wie pastafarische Kindstaufen, nie mein Interesse weckten, der Umgang mit über die Planke gegangenen Glaubensgeschwistern aber schon. Immerhin ist es exakt der Bereich, in dem Konkurrenzkirchen noch immer erfolgreich nach „Seelen“ fischen. Folglich sollte „Beerdigung“ sukzessiv durch „Bewässerung“ ersetzt werden, schon allein zur Begrenzung der Grünlandversiegelung. Die sinnlose Energieverschwendung durch die gesetzlich geforderte Einzelkremation ist noch zu diskutieren.

R’amen

Euer

Hugo Klabauter

 

 

 

 

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