Ramen!

Dieses mal führte mich mein spiritueller Lebensweg in ein anderes fernes Land. Ein fernes Land, welches inmitten der Alpen und der Republik liegt. Es ist das Land, in dem einst der Impfgegner Andreas Hofer wirkte. Dort haben wir, geschuldet der Notwendigkeit, einen Infostand über Atheismus, Humanismus und Säkularismus veranstaltet. Nicht, dass ich noch Atheist wäre …

Teilnehmer waren die Atheistische Relgionsgesellschaft, die Atheisten Österreich, der Humanistische Verband Österreich und die Giordano Bruno Stiftung. Einige Piraten in ihrem U-Boot waren auch dabei. Mit vereinten Kräften enterten wir Innsbruck. Selbst das regionale Blättchen konnte sich nicht verwehren, unsere Anliegen zu thematisieren.

Das zweite Ziel meiner Reise war es, meiner Fast Obersten Maccherona endlich einmal analog zu begegnen, um gemeinsam zu plündern. So begab ich mich mit einem frechen Atheisten auf den Weg von Wien nach Innsbruck.

Als wir am frühesten Morgen ankamen, konnten wir Innsbruck bei Nacht sehen. Haben sie das schon mal erlebt?

Beim Marschieren stößt man auf einem Triumphbogen. Die lokale Sage erklärt, dass man diesen erbaute, um des legendären Sieges gegen die Wiener Fetznschädl zu gedenken.

Schon um 06:30 konnte man zum Sanatorium fahren, um sich mit Rum gesund zu machen. Nicht schlecht. Ich werde diese Methode auch im Osten etablieren.

Wir dachten schon, es werde nicht passieren, doch dann ging die Sonne doch noch auf. Was für ein Anblick!

Dann begannen wir unseren ökumenischen Menschendienst.

Die Kreationistendichte in Innsbruck ist nach ersten Hochrechnungen recht hoch. Zwei FreikirchlerInnen schlugen bei uns auf und versuchten, unsere kostbare Zeit zu stehlen. Darwinismus sei Satanismus, meine der eine, worauf ich ihm meinen Kreationismus erklärte. Beinahe, vermute ich, konnte ich ihn vom Wirken des Nudeligen Monsterrs überzeugen.

Apropos Zeugen. Der Freikirchler, welcher im Besitz sowohl der biblischen Wahrheit als auch der wahren Bibel ist, wetterte gegen diese andere Sekte, die Zeugen, die die wahre Bibel haben und über alle biblischen Wahrheiten verfügen. Geil.

Apropos Zeugen. Meine FOM und ich gingen durch die Innenstadt und konnten dort, wie immer und überall, Zeugen vorfinden. Wir nahmen sie uns zum Vorbild und ent-re-bekehrten ihr Umfeld.

Die Nacht verbrachten wir im Hotel Zillertal. Ich war auf der Wiesn, ich lass kein Klischee mehr aus.

Am nächsten Tag kaperten wir einen Zug, nachdem wir noch ein Speckchgeschäft geplündert hatten.