Ramen!

Ich als Pirrat und seelsorgender Priester habe mich am Halbgardonnerstag, dem 18. April errneut vor den Karren der Atheisten spannen lassen. Ich mag sie ja, die Ungläubigen, deren Seelen leider verrloren sind, die aber dennoch die meisten meiner Werrte teilen. Was soll’s, sind ja nicht meine Seelen, die verloren sind.

Es fand eine Kundgebung und Zettelaktion auf der Mariahilferstr. statt, bei der es darum ging, darauf hinzuweisen, dass alle Ösis, mit oder ohne Monsterrglauben vor dem Staate gleich sein sollen. Jaja, so schlimm ist es nicht, ein jeder darf heute schon glauben, woran er will. Aber die einen bekommen dafür finanzielle Zuwendungen und rechtliche Sonderstellungen, die anderen nicht.

So nahm ich die Flyer des Atheistenclubs und verteilte sie. Freiwillig.

Gleichberechtigung! Von Gläubigen und Ungläubigen! – Gut, dass ihr da steht. Is besser als Scientology, die gleich da unten sind (deutet in die Richtung).

Gleichberechtigung! Von Gläubigen und Ungläubigen! – Na endlich mal was Gescheites.

Gleichberechtigung! Von Gläubigen und Ungläubigen! – Ja eh. Aber ich bin trotzdem evangelisch.

Gleichberechtigung! Von Gläubigen und Ungläubigen! – Aber es sind doch eh schon alle frei zu glauben, was sie wollen. – Ja, aber der Staat zahlt den alteingesessenen Kirchen Geld. – Naja, die Kirchensteuer halt. – Nein, darüberhinaus gibt es weitere finanzielle Zuwendungen. – Huch, das wusste ich nicht.

Gleichberechtigung! Von Gläubigen und Ungläubigen! – Ramen, ich bin auch schon Pastafari. – Ramen, mein Sohn! Das Monster sei mit Dir!

Gleichberechtigung! Von Gläubigen und Ungläubigen! – Ja sie haben eh recht. Aber ich mag nicht, wenn sich die Atheisten über meine Religion lustig machen. Ich verlange Respekt für meinen Glauben. – Ja, dann müssen sie meinem Glauben an das Fliegende Spaghettimonster ebenso Respekt zollen. – OK.

Gleichberechtigung! Von Gläubigen und Ungläubigen! – Jaaa ich bin eh schon Atheist. – Aber ich nicht mehr, ich kann nun wieder glauben. An das FSM. – Aha jaja lach lach.

Gleichberechtigung! Von Gläubigen und Ungläubigen! – Ja i bin eh Atheist, aber will keinem Verein beitreten. – Schade, wir sollten doch ein wahrnehmbarer Gegenpol sein!

Gleichberechtigung! Von Gläubigen und Ungläubigen! – Wo kämen wir denn da hin? Dann würde ja der Stephansdom verfallen!!1! – Ich habe nichts dagegen, dass der Staat Kulturgüter erhält. – ABER DARIN BEFINDET SICH DIE HEILIGE EUCHARISTIE (geht erbost ab) – Ja, und das Fliegende Spaghettimonsterr ist mir auch sehr heilig!

Gleichberechtigung! Von Gläubigen und Ungläubigen! – Danke, ich les es mir durch – Oder wollen sie vielleicht Pastafari werden?