~ Stellinus‘ Gemeindebriefe ~ No.17 ~ Betreff: Ist der erste Januar ein Pastafarischer Feiertag?

Von Preslav – Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3251662
Absender: Nudlerin-Sedanini@Mistelbach-Pastafari.at
Empfänger: FAQ-Stellinus<Arrgh>FAQ-FSM.de

Betreff: Ist der erste Januar ein pastafarischer Feiertag?

Prosit 2022 und gelobt seinen Seine Nudeligen Anhängsel!

Das Weinachtsfest (manche Pastafari nennen es auch Lichterfest oder Bier- und WeinAchten) wird von uns Pastafari bekanntlich seit langer Zeit gefeiert. Der erste Januar ist im österreichischen Feiertagsgesetz wie Bier- und WeinAchten ebenfalls ein Feiertag. Welche historischen oder religiösen Gründe hat dies?

Arrgh und Prrrost,

Eure Priesterin Sedanini

Antwort von FAQ-Stellinus<Arrgh>FAQ-FSM.de

Ahoi und Happy Neewdly Year, liebe Schwester Sedanini, liebe Pastafari in Mistelbach!

Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir etwas weiter ausholen. Unser Kalender hat einen römischen Ursprung und dieser römische Kalender begann mit den den „Kalenden des Ianuarius“, also dem 1. Januar. In der Spätantike polemisierte die römisch-katholische Kirche gegen den 1. Januar als Jahresbeginn, denn für sie begann das Jahr am 25. Dezember mit Jesus Geburtstag. Dieser Kalenderbeginn wurde daher Nativitätsstil genannt. Jesus wurde als jüdischer Säugling am achten Tag nach der Geburt beschnitten (Circumcision), also nach Rechnung der katholischen Kirche am 1. Januar! Ein Kalender der mit dem 1. Januar beginnt, wird daher als Kalender nach dem Zirkumzisionsstil benannt.

Wie wir schon so oft sahen, haben die Christen immer wieder Feiertage anderer Religionen für ihre Zwecke übernommen. Aus diesem Grund muss hier nochmals die Geschichte des römischen Käpt’n Arr’ak erzählt werden:

Käpt’n Arr’ak fuhr vor vielen vielen Jahren als wahrer Pastafari natürlich zur See. Seine Reisegebiete umfassten das Mare Nostrum (das Mittelmeer) und den Pontus Euxinus (das Schwarze Meer). Von seinen Reisen kehrte der Käpt’n regelmäßig, wie es guter alter pastafarianischer Brauch ist, zum Weinachtsfest (und dem römischen Fest „Sol Invictus“) in seinen Heimathafen zurück. Hier geschah nun am Weinachtsabend ein kleines Missgeschick: Er konnte die Weinflasche nicht öffnen, da er keinen Korkenzieher fand. Kurzerhand nahm er sein Entermesser und versuchte den Korken aus dem Flaschenhals heraus zu hebeln. Er rutsche ab und mit dem leider doch noch nicht gereinigten Messer (um nicht zu sagen: „bedeckt mit Fischschleim, Blut und anderen ekeligen Dingen“) schnitt er sich in den Daumen! Heutzutage ist das kein Problem, aber zu seiner Zeit hatte das FSM die Menschen noch nicht über Bakterien und Viren erleuchtet, daher begannen nun die Bakterien ungehindert ihre verhängnisvolle Arbeit. Im Laufe einer Woche schwoll seine ganze Hand an, entzündete sich und wurde brandig. Jetzt konnte nur noch der „Schiffsarzt“ – also Smutje Karra – helfen: Das Heilmittel der Wahl für Wundbrand war zu dieser Zeit die Amputation des betroffenen Körperteils, denn Antibiotika waren noch nicht entdeckt. Nach einer intensiven Betäubung des Käpt’ns mit hochprozentigem Alkohol ging Smutje Karra am 1. Januar an die Arbeit. Zwei Minuten später war die Hand ab und die Arterien und Venen wurden abgebunden und die Wunde vernäht. Wenige Monate später bekam unser Käpt’n Arr’ak dann seine erste, glänzende Hakenhand und lief wieder mit seinem Schiff aus. Seit diesem Tag feierte unser Käpt’n Arr’ak mit seiner Mannschaft an jedem 1. Januar den Jahrestag seiner ‚Abschneidung‘. Dieser Brauch verbreitete sich natürlich schnell unter unseren Vorfahren, da solche Amputationen leider recht häufig vorgenommen werden mussten.

Wir sehen also beim Blick auf die pastafarianische Geschichte, dass der 1. Januar selbstverständlich einer unserer Feiertage ist. Wir sehen aber auch hier wieder, dass das Christentum versucht, unseren Feiertag zu kapern.

Mit einem hakenlosen RAmen!

Euer Bruder S.

 

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Hugo
21 Tage zuvor

Danke lieber Glaubensbruder, dass Du hier eine der größten Fälschungen der Geschichte angesprochen hast, mit der der eine immer mehr in die Bedeutungslosigkeit absinkende Konkurrenzreligion unseren Feiertag und nicht nur den kaperte. R’amen
https://www.welt.de/geschichte/article112273295/Silvester-Kronzeuge-einer-gigantischen-Faelschung.

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