~ Stellinus‘ Gemeindebriefe ~ No.4 ~ Betreff: Der Biervulkan im Pastafari-Paradies

Absender: Bruder.Tortellinus.Maximus<Arrgh>KdFSM-Celle.de
Empfänger: FAQ-Stellinus<Arrgh>FAQ-FSM.de

Betreff: Der Biervulkan im Pastafari-Paradies

Ahoi, Seemann!

Es gibt bei uns im Dorf einen Papageienzoo und einen Stripper*innenclub, was die ideale Voraussetzungen für die Gründung einer pastafarischen Gemeinde sind. Die Gründung unserer Gemeinde fand daher standesgemäß auch im Zoo unter ständigem gekrächze der Papageien statt. Traditionell findet nach unseren Nudelmessen, die jedoch nicht im Zoo stattfinden – und auch nicht immer im Stripper*innenclub;) – , immer ein gemeinsames Mahl mit anschließender Diskussion statt. Oftmals intensive, meist klärende Gespräche über unser Monster und die Welt beenden den Abend.

Auch nach langen Diskussionen an mehreren Abenden sind wir uns nicht einig geworden, was uns versprochen ist, wenn wir am Biervulkan, dem Paradies des von uns doch so verehrten Fliegenden Spaghettimonsters, angelegt haben.

Zusätzlich quält uns die Frage, wie dieses Bier genossen wird und welche Wirkungen es auf Paradiespastafaris haben wird.

Wir bitten um Erleuchtung.

Schot- und Mastbruch!

Deine Celler Pastafari

Antwort von FAQ-Stellinus<Arrgh>FAQ-FSM.de

Ahoi liebe Pastafari in Celle!

Im Evangelium des FSM unseres Propheten Bobby Henderson haben wir lange nach Hinweisen zu diesem doch so wichtigen Thema gesucht. Leider konnten auch wir keine Erleuchtung finden. Wir sind daher auf der Suche nach Erleuchtung einen geistigen Schritt zurück gegangen.

Unsere Überlegungen in dieser Sache liefen auf folgende Gedanken hinaus:
Sind wir sein auserwähltes Volk? – Ja.
Möchte das FSM uns in seinem Paradies belohnen oder bestrafen? – Belohnen ist wahrscheinlich, sonst wären wir ja in der Pastafari-Hölle mit schalem Bier.
Sind alle Pastafari gleich? – Nein, deshalb werden sie auch im Pastafariparadies unterschiedliche Geschmäcker haben.
Ist unserm lieben Monster etwas unmöglich? Nein, es ist ja allmächtig, allwissend und allgegenwärtig. Wenn Es auch manchmal besoffen zu sein scheint.

Unsere Schlussfolgerungen:
Um uns Pastafari zu belohnen, muss der Biervulkan im Pastafariparadies, um alle Geschmäcker zu bedienen, nicht nur eine Sorte frischen, gekühlten Gerstensaftes abgeben, sondern alle Sorten. D.h.: Es wird Pils, Export, Alt, Kölsch, Zwickel, Guinness, Stout, Lager, Craftbeer, Rootbeer usw. usw. gleichzeitig aus dem Biervulkan sprudeln. Dies gilt auch für ausgefallene Sorten wie Kirschbier, Weizenbier oder Reisbier etc. – natürlich auch in alkoholfreier Version.

Aber natürlich wird auch für alle anderen Geschmäcker gesorgt. Das aus dem Biervulkan sprudelnde Bier kann also die Form jedes Getränks annehmen, also sich auch als Grog, Rum (mit oder ohne Limonaden), Wein und sonstigem manifestieren, ganz wie es den Vorlieben der Paradiespastafari entspricht.

Selbstverständlich wird unser geliebtes Monster auch an die bevorzugten Gefäße denken, wie Humpen, Krüge, Maßgläser, Repliken der Schädel unserer Widersacher, Arrrrgh! und Steingutgefäße. Da wir dort im Paradies sind, werden diese Gefäße selbstkühlend für den langen Genuss, die Kohlensäure haltend (damit das Bier nicht verschalt) und selbstreinigend sein.

Und wenn es unser jenseitiger Pastafari wünscht, werden auch sprudelnde Strahlen güldenen Bieres aus dem Biervulkan heraus sich direkt in seinen Mund ergießen.

Für die Paradiespastafari wird der Biergenuss natürlich ohne Reue, d.h. ohne unerwünscht starken Rausch und ohne Kater, bleiben. Obwohl nicht beschrieben, glauben wir auch fest daran, dass dort ein ewig volles Buffet von Nudeligen Speisen sein wird.

Der Pastafarianismus ist die einzige Religion mit „Gott zurück Garantie“ – Jeder kann unseren Glauben 30 Tage unverbindlich testen und kann anschließend entscheiden, ob er zu seinem alten (Un-)Glauben zurück will. Haben sie Glück und kommen sie in dieser Zeit in das Pastafariparadies, so hat der Neu-Pastafari ein tollen Schnitt gemacht!

Euch allen ein erleuchtetes und bierseliges RAmen,

Euer Bruder Stellinus

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*) Aus datenrechtlichen Gründen sind Kontaktinformationen pseudonymisiert.

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