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Da hat doch Bruder Helmut, der nach Vorstellung seiner Monsterwinkel vernünftigerweise meinte, weitere Blogs überlasse er lieber Kompetenten, wie Vater Michael und mir, schon wieder seinen Vorsatz geändert. Jetzt hat ihn die Vernunft endgültig verlassen und er möchte sich für etwas, das selbstverständlich sein sollte, entschuldigen. In einer Zeit der großen Firmenfusionen sollten doch zumindest Religionsgemeinschaften, die dasselbe Produkt vermarkten, im Sinne höherer Effektivität fusionieren. Das brächte neben Bodenpersonalreduktion auf ein Drittel, auch freien Platz für aktuellere Architektur. Für Rabbis, Pfarrer und Imame muss es doch möglich sein, die kleinen Unterschiede zu den Geschwisterreligionen auch noch zu erlernen und deren Anhänger in Personalunion zu betreuen. Mit allgemein verbindlicher Bewässerung zur Aufnahme in die Gemeinde, könnte das lästige Schnippeln an den kindlichen Schniedeln entfallen. Die klerikale Personalunion gilt natürlich genau so für Pastafarianismus und Dudeismus. Kein Dudeist kann mir einreden, nicht zumindest heimlich das FSM, es sei dafür gepriesen, zu verehren. Sonst wär er doch nicht so cool. Unser Experte in theologischen Streitfragen, Vater Michael, segnete den Artikel ab und sah in Bruder Helmuts Doppelpriesterschaft eine begrüßenswerte Rationalisierung.  Nur diesem selbst bereitet das Probleme.

Lest selbst, dann werdet ihr meinen Verdacht von Bruder Helmuts zu heißer Selbstenttaufung verstehen! Euer Hugo
R’amen

Liebe Geschwister im Glauben, Vor ca einem halben Jahr erwischte mich eine Logiergästin in typisch dudeistischer Kleidung und dokumentierte das auch noch. Um möglichen Erpressungsversuchen zuvorzukommen, oute ich mich.

corpus delicti

Ja ich gebe zu, schon 2018 als dudeistischer Priester ordiniert worden zu sein. Meine Ähnlichkeit mit dem Dude war einfach zu stark. Bis auf minimale, nur Experten erkenntliche Unterschiede gleichen wir eineiigen Zwillingen. In Ermangelung einer Badewanne dusche ich und bleib nicht stundenlang darunter stehen. Puren Wodka, am liebsten polnischen, zieh ich dem White Russian vor. Zum Durstlöschen nehm ich ganz pastafarisch Bier. Da ich beim letzten Bowling vor 30 Jahren mein Knie ins Spital beförderte, verzichte ich auf diesen Sport. Beim letzten Einbruch in meine Wohnung vor 20 Jahren war ich abwesend und kam daher nicht in den Genuß des Waterboardings in der Klomuschel. Aber immerhin rauchte ich damals noch mit Zusätzen, was die olfaktorische Wahrnehmung von Urin auf meinem Teppich verhinderte.

mein Teppich und ich, aber nicht beim Pinkeln

Ihr merkt, wir gleichen einander wie ein Ei dem anderen. Das war Grund genug für den großen Propheten Oliver Benjamin mich schon im Oktober 2018 für The Church of the Latter-Day Dude zu ordinieren, was der noch größere Prophet Bobby Henderson erst drei Monate und sechs Tage später für unsere Kirche vollzog. Die kabbalistische Bedeutung dieser Zeitdifferenz konnte ich noch nicht entschlüsseln und hoffe auf Eure Unterstützung.

 

das Ordinationsdekret in einer Nische neben dem Schreibtisch versteckt

 

Taoismus entspricht genauso wie Epikurs Hedonismus mit einem Spritzer  Diogenes meiner Lebenshaltung.
Die Gebote kommen zwar im Imperativ daher, werden dem Monster, es sei dafür gepriesen, aber ziemlich schnurz sein.
Einer zumindest räumlichen Nähe unserer Kirchen, wie in den USA seh ich zuversichtlich entgegen.

83rd church of the Flying Spaghetti Monster

Euer
Helmut Windl

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